• Roland Leutenegger

Bad und WC reinigen: Tipps vom Profi

Aktualisiert: 31. Okt 2019

Das Kernproblem im Sanitärbereich heisst Kalk. Im Kampf gegen Ablagerungen, Flecken und fehlenden Glanz werden oft viel zu aggressive Methoden angewendet.





Zweistufig arbeiten!

Der Profi arbeitet in der Sanitärpflege zweistufig – das heisst, mit zwei verschiedenen Produkten: In der Unterhaltsreinigung – der laufenden Pflege – wird ein möglichst milder, nur leicht saurer Reiniger (bei uns: Sanifresh) eingesetzt. Dieser soll die Bildung von Ablagerungen verhindern und den Glanz von emaillierten Flächen erhalten und gleichzeitig ein hygienisch einwandfreies Resultat liefern. Es lässt sich jedoch nicht verhindern, dass an exponierten Stellen, beispielsweise dort, wo senkrechte mit waagrechten Flächen zusammentreffen, mit der Zeit trotzdem sichtbare Ablagerungen entstehen. Diese entfernt der Profi im Rahmen einer Zwischen- oder Grundreinigung gezielt mit einem sauren Kalklöser (bei uns: Rapid Reiniger).


Scharfe Reiniger nur wenn unbedingt nötig

Übersetzt in die Haushaltumgebung heisst dies: in der regelmässigen (wöchentlichen oder täglichen) Reinigung möglichst mild, in der gründlichen Reinigung (z.B. vierteljährlich) kräftig und gezielt mit einem eigentlichen Kalklöser vorgehen.

Warum zwei verschiedene Sanitärreiniger? Nun, jeder Sanitärreiniger ist sauer eingestellt. Milde Sanitärreiniger sind meist auf Zitronensäure aufgebaut – körperverträglich, schonend und gut abbaubar. Sie helfen, Kalkablagerungen zu vermeiden. Um Ablagerungen zu entfernen sind sie aber zu schwach. Starke Säuren lösen zwar prima Kalkrückstände und andere Ablagerungen, können aber auf empfindlichen Steinoberflächen Schaden verursachen, welche Fugen zerstören, wirken auf Metallflächen korrosiv und sind vor allem für Augen und Hände nicht ganz unproblematisch. Schäden auch Oberflächen entstehen übrigens nicht während der Anwendung, sondern erst Stunden oder Tage später. Während die Wasserkomponenten der Reinigungslöung verdunsten, steigt Säuregrad der Restfeuchtigkeit auf den gereinigten Flächen. Auf Fugen oder auf geschraubten und von aussen nicht sichtbaren Metallteilen kann dies verheerende Folgen haben. Entscheidend ist daher: vor jedem Einsatz eines eigentlichen Kalklösers die Flächen gut wässern (damit sich z.B. Fugen gar nicht erst mit einer sauren Lösung vollsaugen können) und nach dem Reinigungsvorgang gründlich mit klarem Wasser spülen (damit alle Säurekomponenten, welche sich glücklicherweise ausgezeichnet in Wasser lösen, abgespült werden).




Putztipps


Wöchentliche Reinigung und Pflege

Mit einem möglichst milden Sanitärreiniger wie beispielsweise unserem Frischduftreiniger Sanifresh arbeiten. Das schont die wertvollen Oberflächen. Ihre Augen und Hände danken es Ihnen. Unser Sanifresh erhalten Sie in der Schaumpistole, weil Schaum viel weniger die Nase reizt als Spraynebel. Sparsam im Gebrauch wird Sanifresh, wenn Sie die Nachfüllflasche kaufen – damit lässt sich die Schaumpistole (1:1 mit Wasser verdünnt) vier Mal auffüllen.


Grundreinigung (bei sichtbaren Verkalkungen)

Einen wirksamen und schonenden Kallöser wie unseren Rapid Reiniger einsetzen. Flächen und Fugen vorher gut wässern. Nach der Reinigung gründlich mit klarem Wasser abspülen.



Besonderer Hinweis

Kalklöser nie auf Marmor und anderen säureempfindlichen Materialien anwenden. Spritzer auf andere Materialien sofort feucht abwischen. Sicherheitsempfehlungen (Gesichts-, Haut- und Atemschutz) beachten!



Noch Fragen zu diesem oder ähnlichen Themen? Schreiben Sie uns. oder rufen Sie uns an.

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